Arbeitssicherheit
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Pflichten des Projektleiters

Grundsätzlich sind die Aufgaben des Projektleiters (PL) in §14 GenTSV geregelt. Insbesondere führt der PL die unmittelbare Planung, Leitung oder Beaufsichtigung der gentechnischen Arbeit durch. Ergänzt werden diese Pflichten an der LMU durch die Verfügung der Hochschulleitung.

Er ist u.a. verantwortlich für:

  • die Umsetzung von behördlichen Auflagen und Anordnungen
  • die ausreichende Qualifikation und Einweisung der Beschäftigten
  • die Durchführung und Dokumentation der Unterweisung der Beschäftigten sowie Veranlassung der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchnung
  • die ausreichende Unterrichtung des BBS über die gentechnischen Arbeiten
  • Vorbereitung von Anträgen für gentechnische Arbeiten
  • Risikobewertungspflicht nach §6 GenTG
  • Aufzeichnungen gentechnischer Arbeiten
  • Beachtung der Schutzvorschriften nach §§8-13 GenTSV
  • Zugangskontrolle zu Genlaboratorien
  • Kontrolle der Regelmäßigen Geräteprüfungen (z.B.: Autoklav, Mikrobiologische Sicherheitswerkbank)

 

Voraussetzung für die Aufgabe des Projektleiters ist der Nachweis der Sachkunde. Die Sachkunde ist in §15 GenTSV geregelt und beinhaltet:

  • Abschluß eines naturwissenschaftlichen, medizinischen oder tiermedizinischen Hochschulstudiums
  • eine mindestens 3-jährige Tätigkeit auf dem Gebiet der Gentechnik
  • die Bescheinigung über den Besuch einer anerkannten Gentechnik-Fortbildungsveranstaltung

 

Nach Erfüllung dieser Voraussetzungen muss der Projektleiter für eine oder mehrere gentechnische Arbeiten schriftlich mit der Ernennungsurkunde der LMU bestellt werden. Eine Kopie der Ernennungsurkunde wird dabei an Referat V.3 geschickt.