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Biologische Laboratorien nach Biostoffverordnung

Für die Beurteilung von Arbeiten mit Biologischen Arbeitsstoffen dient die Biostoffverordnung (BioStoffV) (Umwelt-Online) als Grundlage.

Hierbei ist die Beachtung der Definition eines Biologischen Arbeitsstoffs in §2 der BioStoffV eine wichtige Voraussetzung:

"Biologische Arbeitsstoffe sind Mikroorganismen, einschließlich gentechnisch veränderter Mikroorganismen, Zellkulturen und humanpathogener Endoparasiten, die beim Menschen Infektionen, sensibilisierende oder toxische Wirkungen hervorrufen können. Ein biologischer Arbeitsstoff im Sinne von Satz 1 ist auch ein mit transmissibler, spongiformer Enzephalopathie assoziiertes Agens, das beim Menschen eine Infektion oder eine übertragbare Krankheit verursachen kann. "

Bei Arbeiten mit Biologischen Arbeitsstoffen muss eine Unterscheidung getroffen werden, zwischen gezielten Tätigkeiten und nicht gezielten Tätigkeiten (§2 BioStoffV):

"Gezielte Tätigkeiten liegen vor, wenn

  1. biologische Arbeitsstoffe mindestens der Spezies nach bekannt sind,
  2. die Tätigkeiten auf einen oder mehrere biologische Arbeitsstoffe unmittelbar ausgerichtet sind und
  3. die Exposition der Beschäftigten im Normalbetrieb hinreichend bekannt oder abschätzbar ist.

Nicht gezielte Tätigkeiten liegen vor, wenn mindestens eine der Voraussetzungen nach Satz 1 Nr. 1, 2 oder 3 nicht gegeben ist. "