Arbeitssicherheit
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Unfallversicherungsschutz

 

Informationen zum Vorgehen bei Dienstunfällen finden Sie im Bereich Notfallmanagement!

 

Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst besteht grundsätzlich eine gesetzliche Unfallversicherung. Durch diese Unfallversicherung sind Sie, als Mitarbeiter im Falle eines Arbeitsunfalls bestmöglich versorgt.

Gerade an einer Einrichtung wie der Universität München gibt es jedoch durch die sehr unterschiedlichen Arten von Mitarbeitsverhältnissen häufig Grenzfälle und auch nicht versicherte Personen. Vom zuständigen Unfallversicherungsträger, der Bayerischen Landesunfallkasse (LUK), gibt es eine Broschüre (GUV-SI 8083), die hier genauer Auskunft über den Versicherungsstatus verschiedener Personengruppen (wie z.B. Diplomanden und Doktoranden) gibt.

Für Studierende besteht ebenfalls in vielen Situationen ihres Studiums gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Einen Überblick gibt hier das Merkblatt: Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für Studierende.

Versicherte Personen sind unfallversichert für Arbeitsunfälle und Wegeunfälle. Dabei ist zu beachten, wann Versicherungsschutz besteht:

Arbeitsunfälle:

Ein Arbeitsunfall liegt dann vor, wenn eine versicherte Person während ihrer versicherten Tätigkeit einen Unfall erleidet. Zweifelsfrei handelt es sich also um einen Arbeitsunfall, wenn es während der Ausübung der versicherten Tätigkeit zum Unfallereignis kommt.
Im Gegensatz dazu gibt es jedoch auch nicht versicherte, private (sog. eigenwirtschaftliche) Tätigkeiten (z.B. Spaziergang in der Mittagspause), die allein privaten und nicht betrieblichen Zwecken dienen. Diese Tätigkeiten unterliegen nicht dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Wegeunfälle:

Versicherungsschutz besteht auch bei Unfällen, die sich auf dem direkten Weg zur versicherten Tätigkeit (i.d.R. Arbeit) oder auf dem direkten Heimweg von der versicherten Tätigkeit ereignen. Versichert sind auch notwendige Umwege, wie z.B. Umleitungen. Abweichungen vom direkten Weg sind hingegen nicht versichert.